Biographie
Wenn die Schottin Deirdre Campbell-Shaw in die Saiten ihrer keltischen Harfe greift und dazu ihr glockenreiner Sopran erklingt, schweifen die Gedanken über das Meer ins schottische Hochland und auf die grüne Insel Irland. Das bis zu zweistündige Konzertprogramm umfasst traditionelle schottische und irische Lieder sowie Eigenkompositionen der Künstlerin. Bei den traditionellen Stücken steht Schottlands Barde Robert Burns (1759-1796) immer wieder im Mittelpunkt. Die Künstlerin singt auf Englisch, Schottisch und Gälisch und begleitet sich dabei auf der Harfe. Die Stücke werden jeweils vorab auf Deutsch erklärt und dabei immer wieder Exkurse in die schottische und irische Geschichte gemacht, z. B. die Legende ihrer Namenspatronin Deirdre of the Sorrows, einer irischen Prinzessin, die ebenfalls sang und Harfe spielte.
Deirdres musikalischer Werdegang begann im Alter von vier Jahren mit dem ersten Gesangsauftritt in ihrer Geburtsstadt Edinburgh. Es folgte eine Ausbildung am Klavier, Waldhorn, Klarinette und Gesang. Während des Studiums der Sprach- und Musikwissenschaften in Aberdeen gewann sie ein fünfjähriges Gesangsstipendium bei Neil Mackie, dem damaligen Leiter für Gesang am Londoner Royal College of Music und wurde in den Nationaljugendchor Großbritanniens berufen. 2002 kaufte sie eine kleine keltische Harfe und gewann 2003 beim „Royal National Mod“ den renommierten Preis für gälischen Gesang mit Selbstbegleitung auf der Harfe.
Seit 1995 lebt Deirdre Campbell-Shaw in Deutschland. Mit zahlreichen Auftritten vor begeistertem Publikum wurde sie auch in Ihrer neuen Wahlheimat überregional bekannt. Ihre Soloauftritte führten Sie von der Karlspreis Verleihung in Aachen über den Bad Kreuznacher Regentenbau und die Wormser Festhalle bis in die Münchner Philharmonie. Zudem gab sie diverse Solokonzerte, z.B. im Internationalen Theater Frankfurt am Main oder auf Schloss Erbach im Odenwald. Aber auch für schottische Veranstaltungen, in Romantikhotels oder für private Festlichkeiten wird Deirdre Campbell-Shaw gerne engagiert.
Für ihr kulturelles Engagement hat der Ausländerbeirat des Landkreises Aschaffenburg Deirdre 2007 den Preis für ‚Menschlichkeit und Verständigung’ verliehen.
Im Februar 2008 zeichnete der Hessischen Rundfunk (HR2) ein Interview mit Deirdre Campbell-Shaw über die Gedichte und Lieder von Robert Burns auf, und im November 2010 sendete Bayern 2 Radio ein Künstlerportrait über sie mit dem Titel „Von Edinburgh nach "Oustem". Schottisch-fränkische Völkerverständigung mit Gesang und Harfe - Portrait des Multitalents Deirdre Campbell-Shaw“.
Bisher veröffentlichte sie drei CDs:
- „Deirdre Campbell-Shaw sings Robert Burns“,
- „My Heart’s in the Highlands“ und
- „Ae Fond Kiss“
April, 2011
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